Projekte 2014

ASKÖ-Wien Landesmeisterschaften Indoor

 

Auf Einladung des Bahnbetreibers fanden die ASKÖ-Wien Landesmeisterschaften Indoor am Wochenende 19./20.04.2014 im Kartsportzentrum Bratislava statt. Die Halle bot sowohl streckentechnisch als auch infrastrukturmäßig die besten Voraussetzungen für die Austragung, wobei nicht zuletzt auch die finanziellen Aspekte äußerst günstig waren.

 

Wie in den vergangenen Jahren waren – mit Ausnahme von TUW-Racing – alle ASKÖ-Wien-Teams am Start. Zusätzlich konnten auch einige Gastteams begrüßt werden. Auch Anzahl der EinzelfahrerInnen war fast auf Vorjahrsniveau, wobei dies umso beachtlicher ist, zumal es auf Grund der wirtschaftlichen Situation zunehmend schwieriger wird potente Sponsoren zu finden. Trotz der von den TeilnehmerInnen aufgebrachten Startgelder, war die Organisation der ASKÖ-Wien Landesmeisterschaften Indoor nur mit finanzieller Unterstützung der ASKÖ-Wien möglich.

 

Angespornt durch die zahlreichen Zuschauer gestalteten sich die Rennen äußerst spannend, wobei besonders die hohe Leistungsdichte sowie die sehr guten Leistungen der weiblichen Teilnehmerinnen die Zielsetzung der Nachwuchsförderung bestätigen. Dass trotz harter Positionskämpfe die Fairness und der Respekt vor den Gegnern jederzeit spürbar war, zeigt von der grossen sozialen Kompetenz aller Beteiligten.

 

Den Abschluss des Rennwochenendes bildete die stimmungsvolle Siegerehrung, bei welcher die Leistungen aller TeilnehmerInnen gewürdigt und die Klassenbesten mit Pokalen ausgezeichnet wurden. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen fand ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Teams statt.

ASKÖ-Wien Sommercamp 2014

 

Wie schon im Vorjahr konnte die Sparte ASKÖ-Wien Karting (Motosport abseits der Straße) in enger Zusammenarbeit der ASKÖ-Wien Vereine und mit finanzieller Unterstützung der ASKÖ-Wien ein Sommercamp für motorsportinteressierte Kinder/Jugendliche organisieren.

 

Im Hinblick auf die Tatsache, dass knapp die Hälfte der 21 Teilnehmer auch schon im vergangenen Jahr das als Intensiv-Lehrgang konzipierte Sommercamp besucht hatte, spricht für die Nachhaltigkeit des Projekts. Allerdings war auch zu Erkennen, dass die finanzielle Situation seitens der Familien der Teilnehmer durchwegs schwieriger wurde, sodass für die Zukunft zusätzlich alternative Förderungsmöglichkeiten gefunden werden müssen, um Kindern/Jugendlichen auch weiterhin den Einstieg in den Motorsport zu ermöglichen.

 

Auf Grund der guten Erfahrungen des Vorjahres wurde auch 2014 die Pista Azzurra in Jesolo (IT) als Austragungsort gewählt. Sowohl die technische Ausstattung (Online-Digital-Zeitnehmung, Videoequipment, digitaler Video-Schnittplatz), als auch die anderen örtlichen Voraussetzungen mit Trainings- und Seminarraum bieten die bestmögliche Basis für die angestrebten Lehrgangsziele.

 

Obwohl die wirtschaftlichen Gegebenheiten eine große Herausforderung für die Sparte und die einzelnen Vereine darstellten, konnte trotzdem fast der gesamte Trainer- und Betreuerstab beibehalten werden. Aus Sicht der Organisatoren stellt die fachlich und persönlich hochqualitative Betreuung ein unabdingbares Kriterium für den Erfolg der Veranstaltung und deren Kontinuität dar.

 

Im Zuge des Camps wurden täglich zwei Einheiten auf der Rennstrecke absolviert, welche unmittelbar danach per Videoanalyse aufgearbeitet wurden. Damit hatten die Teilnehmer ein direktes Feedback, welches bei allen zu einer deutlichen Leistungssteigerung führte.

Die Einheiten im Trainingsraum waren als Aufbautraining für die besonders beanspruchten Muskelgruppen konzipiert, wo auch ein individuelles Trainingsprogramm für die weitere Saison erarbeitet wurde.

Da der Gruppe diesmal auch die östliche Werkstatt zur Verfügung stand, konnte sehr praxisnahe Einheiten hinsichtlich der Karttechnik gestaltet werden.

 

Auf Grund des großen Anklangs beim vorangegangenen Camp wurde auch diesmal ein Abschlussrennen unter Teilnahme italienischer Nachwuchsfahrer organisiert, wobei im Hinblick auf die Förderung der sozialen Kompetenzen „gemischte Teams“ gebildet wurden.

 

Unter der Voraussetzung, dass die finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden können, ist die Wiederholung des ASKÖ-Wien Sommercamps auch für 2015 geplant.

ASKÖ-Wien Landesmeisterschaft Outdoor 2014

 

Den schon traditionellen Saisonabschluss stellte auch 2014 die ASKÖ-Wien Landesmeisterschaft Outdoor 2014 dar. Wieder bot die Speedarena Pachfurth den würdigen Rahmen für diese Veranstaltung, wobei die Teilnehmer diesmal in den Genuss der komplett erneuerten Strecke kamen.

 

Obwohl auf Grund der prekären wirtschaftlichen Situation und den gestiegenen Kosten ein verringertes Teilnehmerfeld zu befürchten war, konnten alle ASKÖ-Wien Teams (ausser TUW-Racing) ihre Teilnahme realisieren. Somit war das Starterfeld mit 44 Teilnehmern durchaus beachtlich und versprach spannende Rennen.

 

Vor allen die Nachwuchsfahrer – auf deren Ausbildung die Sparte Karting goßen Wert legt – zeigten sehr starke Leistungen und überraschten durch Spitzenplätze. Hierbei war vor allem beachtlich, dass einerseits der Anteil weiblicher Fahrerinnen erfreulich hoch war und diese ihren männlichen Kollegen in jeder Weise Paroli bieten konnten und andererseits, dass die Nachwuchstalente auch im Teambewerb sehr gut abschnitten und damit ihre soziale Kompetenz bewiesen.

Insgesamt zeigte sich eine erfreuliche hohe Leistungsdichte, welche nicht zuletzt auf die intensive Aus- und Weiterbildungsbemühungen der Sparte ASKÖ-Wien Karting (Motorsport abseits der Straße) zurückzuführen ist.

 

Bei der überaus stimmungsvollen Siegerehrung erhielten die besten fünf FahrerInnen bzw. Teams in der jeweiligen Renn- und Altersklasse von den Sponsoren der Veranstaltung künstlerisch gestaltete Pokale überreicht. Erstmals wurden auch der „Driver of the Year“, der „most improved Driver sowie der „most valueable Driver“ geehrt.

 

In Zuge der Siegerehrung trafen sie die Teamverantwortlichen zu einer informellen Spartensitzung, bei welcher die Ziele für 2015 besprochen und inhaltlich abgestimmt wurden. So wurde vereinbart die ASKÖ-Wien Landesmeisterschaften (Indoor und Outdoor) sowie zwei Pre-Season-Camps und das Sommercamp 2015 als Spartenprojekt durchzuführen, wobei sämtliche ASKÖ-Wien Vereine der Sparte eingebunden werden.

Projekte 2013

„Sicher im Sport - Fahrsicherheitstraining“

 

Durch die Förderung der ASKÖ-Wien wurde der Sparte Motorsport/Karting ermöglich ein weiteres wichtiges Projekt umzusetzen.

Am 15.12.2013 wurde im ARBÖ-Fahrtechnikzentrum ein ganztägiges Fahrsicherheitstraining für die Mitglieder der Sparte organisiert. 20 Teilnehmer aus allen Vereinen der Sparte erhielten sowohl theoretische, wie auch praktische Schulungen hinsichtlich der Gefahren und deren Vermeidung bzw. den richtigen Reaktionen in spezifischen Gefahrensituationen.

Nach der Begrüßung durch die Instruktoren, wurden von den Teilnehmer in Gruppenarbeit die verschiedene Gefahrenszenarien auf der Rennstrecke und im täglichen Straßenverkehr erarbeitet. Die Ergebnisse wurden jeweils einer anderen Gruppe zur Verfügung gestellt, welche sodann versuchte entsprechende präventive Maßnahmen bzw. Möglichkeiten zur Vermeidung in der Praxis zu präsentieren. Sowohl die erarbeiteten Gefahrensituationen, wie auch die möglichen Vermeidungs- und Reaktionsmöglichkeiten wurden sodann vor allen Teilnehmern präsentiert.

Daran anschließend fand der erste praktische Teil des Trainings statt. Auf einem – extra für diesen Kurs kreierten - Handlingkurs versuchten die Teilnehmer Karts und Autos unbeschadet an verschiedenen – teilweise unvermutet auftauchenden – Hindernissen vorbeizulenken. Erschwert wurde die Übung durch wechselnde Fahrbahnbeläge. Sämtliche Übungsfahrten wurden mit drei Kameras aufgezeichnet, um als Grundlage für den nächsten Übungsteil zu dienen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die Videos vom Vormittag gezeigt und analysiert. Dabei gaben die Instruktoren wertvolle Tipps und zeigten jedem Teilnehmer mögliches Verbesserungspotential auf. Mit diesem Wissen gingen die Kursteilnehmer wieder auf die Strecke und versuchten in mehreren Durchgängen die aufgezeigten Mängel zu beheben. Eine letzte Fahrt mit möglichst hoher Geschwindigkeit – wieder mit Videoaufzeichnung – bildete den Abschluss der praktischen Einheit.

Im Seminarraum wurden diese Videos sodann sofort analysiert und mit den Aufzeichnungen vom Vormittag verglichen. Dabei zeigte sich bei allen Teilnehmern eine deutlich reduzierte Fehlerquote, sodass anzunehmen ist, dass durch das gegenständliche Projekt ein Beitrag zu Sicherheit sowohl im Rennbetrieb als auch im Straßenverkehr geleistet wurde.

Bei anschließenden gemütlichen Beisammensein besprachen die Teilnehmer nochmals die Erlebnisse des Tages und waren einhellig der Meinung, dass auch 2014 ein ähnliches Projekt stattfinden soll.

Projekte 2012

Diese Projekte wurden durch die Unterstützung der ASKÖ-Wien möglich:

 

Together 2012

Projektbeschreibung:

 

03 Wochenenden mit Lern-, Vortrags-, Präsentations- und Informationseinheiten

 

Im Zuge einer Einbettung in ein ASKÖ-Wien Motorsportprojekt sollen in diesem - erstmalig in dieser Form organisierten - Projekt verschiedene Problemkreise Beachtung finden sowie unter fachlich kompetenter Anleitung entsprechendes Verständnis geweckt und Lösungsansätze erarbeitet werden.

 

Hierfür bietet sich gerade der Kartsport als niederschwelliger und vergleichsweise kostengünstiger Motorsportzweig als zentrale Schnittstelle zwischen den Problemkreisen an. Nicht nur, dass zwingenderweise eine Kommunikation zwischen den Teilnehmern erfolgen muss, werden auch Vorurteile und Berührungsängste abgebaut und das gegenseitige Verständnis gefördert.

 

Der Teilnehmerkreis wird sich von den Mitgliedern der ASKÖ-Wien Kartteams über MigrantInnen der ersten und zweiten Generation, Menschen mit geistigen/körperlichen Benachteiligungen bis zu den teilnehmenden Unternehmen spannen.

 

Vielfach sind weder die Probleme, noch die Alternativen und Chancen innerhalb der „Gruppe“ noch im Verhältnis zu den anderen „Gruppen“ bewusst. Hier soll das vorliegende Projekt ansetzen, die Themenkreise vernetzen und in integrativer Form die Gruppengrenzen auflösen bzw. zumindest aufweichen.

 

Handicap-Karts

  • Präsentation von Karts für Menschen mit körperlichen Einschränkungen
  • Test-/Trainingsrunden für alle Teilnehmer im Zuge von gruppendynamischen Einheiten, bei welchen die Teilnehmer durch den direkten Kontakt mit den körperlich/geistig Benachteiligten Fahrern/Fahrerinnen die Probleme und Bedürfnisse dieser kennenlernen und mit entsprechender sozialer Kompetenz an der Bewältigung mitarbeiten.

Informationszelt – Fahrerlager:

 

Für die Präsentationen, die Verpflegung, die Gruppengespräche sowie das „After-Race-Come-Together“ steht allen Teilnehmern das Informations- und Fahrerlagerzelt zur Verfügung.

In diesem werden auch während der gesamt Projektdauer verschiedene Unternehmen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten präsentieren, die großteils handwerklichen und oder motorsportlichen Bezug haben (z.B. Schlosser, Kfz-Techniker, Mechatroniker, Industriedesign, ..).

 

Mit diesem Fahrerlager-Informationszelt werden intensive Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen, welche den einzelnen TeilnehmerInnen ein „Gemeinschaftsgefühl“ vermittelt und gleichzeitig einen geschützten Rahmen für die persönliche und soziale Annäherung bildet.

 

Team-Rennen:

An jedem Projekttag finden zwei Team-Rennen statt, wobei sich die Teams wie folgt zusammensetzen: je ein(e) Fahrer(in) aus den Gruppen Sponsoren, Präsentationsgruppe, geistig/körperlich benachteiligte TeilnehmerInnen, MingantInnen, ASKÖ-Wien-Teams.

 

Die jeweiligen Teams sind für ihr Kart sowie für die gesamte Rennabwicklung selbst verantwortlich, sodass es zwangsläufig zu einer intensiven Kommunikation und Zusammenarbeit kommt, welche das gegenseitige Verständnis fördert und die Gruppenschranken abbaut.

 

Am Ende jedes Tages steht die Siegerehrung der beiden Tagesrennen sowie am letzten Projekttag die Prämierung der Gesamtsiegergruppe. Im Sinne der Veranstaltung werden keine Preise an einzelne Personen vergeben, sondern nur an die jeweiligen Kart-Team-Gruppen. Auch hierdurch wird der Gesamtcharakter des Projektes als „Together“ unterstrichen.

 

 

Entsprechend den finanziellen Möglichkeiten ist zusätzlich die Etablierung der Möglichkeit von Einzelgesprächen mit sozialen Fachbetreuern geplant.

 

Projektziele:

 

Motorsport als integrative Schnittstelle und Transportmedium zwischen

Migration, Integration, Verkehrssicherheit und Berufsausbildung

 

Ausweitung der Aktivitäten der Sparte Karting

Präsentation der Sparten-Teams

 

Gewinnung von neuen Vereinsmitglieder

 

Schulung der sozialen Kompetenz

Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit der vielfältigen, alltäglichen Problemstellungen
von Migranten und geistig/körperlich Benachteiligten.

 

Termine: 28./29.04.2012

               12./13.05.2012

               27./28.05.2012

 

Veranstalter/Durchführender: Sparte ASKÖ-Wien Karting



Female Power 2012

Projektbeschreibung:

 

1 Tages Renn- und Promotionveranstaltung anlässlich des Weltfrauentages 2012

 

In Zusammenarbeit mit dem Polytechnischen Lehrgang der Stadt Wien wird den Schülerinnen die Möglichkeit geboten den Kartsport hautnah zu erleben und damit eine sinnvolle sportliche Freizeitbeschäftigung abseits der üblichen geschlechtergeprägten Bahnen kennenzulernen.

 

Im Gegenzug besteht für die ASKÖ-Wien Teams die Möglichkeit neue Mitglieder und Fahrerinnen zu gewinnen, wobei als übergeordnetes Ziel definiert wurde, spätestens zu den ASKÖ-Landesmeisterschaften 2012 ein rein weibliches ASKÖ-Auswahlteams stellen zu können.

 

Um das Projekt bestmöglich präsentieren und vermarkten zu können, wurde bewusst der Weltfrauentag 2012 gewählt, der zwischenzeitlich eine hohe individuelle wie mediale Bekanntheit und Akzeptanz aufweist, wodurch die Projektziele auf vielfältigen Schienen transportiert werden können.

 

Projektziele:

Ausweitung des Interesses am Motorsport für weibliche Interessentinen

 

Termin: 08.03.2012

 

Veranstalter/Durchführender: Sparte ASKÖ-Wien Karting